Stier

U 575

9. Feindfahrt

vom 6.Oktober bis 28.November 1943

Operationsgebiet Nordatlantik/östl. v. Neufundland

 

U 575

 

In der zurückliegenden Werftliegezeit v. 7-9/43 hatte ein Kommandantenwechsel stattgefunden.

 

Diese Feindfahrt verlief wieder als endlose Sucherei ohne Erfolg. Die Alliierten waren durch ihren Einbruch in die deutsche Verschlüsselungsmaschine „Enigma“ oft über die deutschen Aufklärungslinien informiert und konnten die Geleitzüge darum herum laufen lassen. Auch in der Ortungstechnik hatten sie einen Vorsprung erzielt, der für unsere Boote bereits die heile Rückkehr zum Erfolg werden ließ. Diesmal kehrte „U 575“ noch heil zurück.

 

Vom 24.10.-31.10.43 gehörte „U 575“ zur Gruppe „Siegfried“, die als Aufklärungslinie operierte. Am 27.10. wurde die Gruppe in drei Gruppen aufgeteilt. Beteiligte Boote waren U 91, U 212, U 226, U 231, U 267, U 281, U 309, U 373, U 405, U 413, U 420, U 426, U 437, U 552, U 575, U 592, U 608, U 648, U 709, U 762, U 842, U 963, U 967 und U 969. Das Operationsgebiet ist nicht bekannt. Die meisten Boote wurden dann auf die Gruppen ;Körner“ und „Jahn“ verteilt.

 

Gruppe „Jahn“ operierte vom 31.10.-2.11.43 auf den Geleitzug HX.263, der aber nicht gefunden wurde, dafür aber auch ohne eigene Verluste. Beteiligte Boote: U 226, U 373, U 426, U 437, U 552, U 575, U 608, U 648, U 709 und U 842 im Planquadrat BC.

 

Vom 2.11.-7.11.43 wurden dann die Gruppen „Tirpitz I – V“ gebildet, welche alle als kleine Aufklärungsgruppen fungierten. „U 575“ gehörte zu „Tirpitz III“ mit den Booten U 280, U 281, U 552, U 575, U 586. „Tirpitz III“ ohne eigene Verluste, insgesamt bei den Gruppen vier Verluste (U 420, U 226, U 282 und U 274) alleine in den sechs Tagen (PQ AJ/BC).

 

Danach wurden wohl erst mal in diesem Seegebiet keine Gruppen gebildet, vielleicht wegen der hohen Verluste der Gruppen „Tirpitz“. Die Boote warteten auf verschiedenen Positionen auf weitere Befehle.

 

Gegen die Geleitzüge MKS.30 und SL.139 wurde die Gruppe „Schill III“ vom 18.-21.11.43. Zu den Geleitzügen konnte kein Kontakt hergestellt werden. Es gingen aber ein Boot während und ein Boote vor Operationsbeginn verloren (U 280, U 538). Operationsgebiet BE, beteiligte Boote U 91, U 212, U 391, U 280, U 424, U 538, U 542, U 552, U 575, U 618, U 714, U 764, U 843 und  U 967. Danach kehrten die meisten Bote zu ihren Heimatbasen zurück wie „U 575“ oder stießen zu der Gruppe „Westmark“.

Skizze zur 9.Feindfahrt

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Erfolge